1935: Hellmuth Walter gründet sein Ingenieurbüro in Kiel.
Innerhalb weniger Jahre entsteht eines der bedeutendsten
Entwicklungsunternehmen für außenluftunabhängige
Unterwasserantriebe und Raketenmotoren:
Prof. Hellmuth Walter zählt zu den bedeutendsten Köpfen der wehrwissenschaftlichen Forschung im 20. Jahrhundert. 1933 erkannte Hellmuth Walter im Wasserstoffperoxyd (H2O2) den idealen Sauerstoffträger für den außenluftunabhängigen Unterwasserantrieb von Verbrennungsmotoren. Er ist der Erfinder des nach ihm benannten Antriebverfahrens für U-Boote. Dieser Antrieb ermöglichte eine eminente Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Gewichts- und Raumersparnis und eine erhebliche Ausdehnung der Unterwasserfahrten. Die bei der Zersetzung von H2O2 entstehende Wärmeentwicklung führte zu bahnbrechenden Entwicklungen in der Raketentechnik.
1963 ehrte die "Deutsche Gesellschaft zur Förderung von Technologie und Erfindungen" Prof. Walter mit der goldenen Dieselmedaille.
Die 1956 wieder gegründete Firma wird noch heute unter seinem Namen betrieben und hat die Produktion überwiegend auf zivile Erzeugnisse konzentriert.